{"id":666,"date":"2016-03-01T14:36:38","date_gmt":"2016-03-01T12:36:38","guid":{"rendered":"http:\/\/otkw.de\/wp\/?p=666"},"modified":"2016-03-01T14:43:26","modified_gmt":"2016-03-01T12:43:26","slug":"meister-der-spontanitaet-und-improvisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/otkw.de\/wp\/meister-der-spontanitaet-und-improvisation\/","title":{"rendered":"Meister der Spontanit\u00e4t und Improvisation"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"department\">Comedy im Haus der offenen T\u00fcr:<\/span> \u201eOdenw\u00e4lder Trachtenkapelle\u201c pr\u00e4sentierte Lars Redlich im Haus der offenen T\u00fcr<\/p>\n<p><span class=\"department\">Walld\u00fcrn.<\/span> &#8222;Volles Haus&#8220; meldete der Musikverein &#8222;Odenw\u00e4lder Trachtenkapelle&#8220; als Veranstalter des Gastspiels des Berliner Entertainers Lars Redlich mit dessen Soloprogramm &#8222;Lars But Not Least!&#8220;<\/p>\n<p>120 Minuten lang erwartete die nahezu 200 Besucher im voll besetzten Saal des Hauses der offenen T\u00fcr ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm, bestehend aus einer gelungenen Kombination aus Show, Kabarett und Musik-Comedy mit immer wieder ehrlichen und nachdenklichen T\u00f6nen, mitrei\u00dfenden Momenten und intelligentem Humor, bei dem kein Auge trocken blieb, und das vom Anfang bis zum Ende von einer stetigen Situationskomik, der Spielfreude des Kabarettisten und vor allem auch von dem Verwandlungstalent Lars Redlichs lebte.<\/p>\n<div id=\"plista_widget_outstream_56d58c8563913\" class=\"plista_widget_outstream\" data-widget=\"\"><strong>Jede Menge Charme<\/strong><\/div>\n<div class=\"infoboxes\"><\/div>\n<div class=\"infoboxes\">Der begeisterte als Meister der Spontanit\u00e4t und Improvisation immer wieder sein Publikum und eroberte mit seinem Improvisationstalent und jeder Menge Charme und Selbstironie binnen k\u00fcrzester Zeit die Herzen der Besucher.<\/div>\n<p>Nachdem Holger Farrenkopf vom Vorstandsteam des Musikvereins alle Besucher begr\u00fc\u00dft hatte, er\u00f6ffnete dieser sein Soloprogramm &#8222;Lars But Not Least!&#8220; mit dem eigens f\u00fcr das Walld\u00fcrner Publikum kurz vor Veranstaltungsbeginn spontan von ihm komponierten &#8222;Walld\u00fcrn-Blues&#8220;, wobei er hierbei bemerkenswerte Lokal-Kenntnisse an den Tag legte.<\/p>\n<p>Besonders angetan hatten es dem Entertainer bei seiner Begr\u00fc\u00dfung die Besucher in der ersten Reihe, die er zur &#8222;spontanen Auflockerung der Stimmung im Saal alle per Handschlag und mit K\u00fcsschen auf die Wange und einer herzlichen Umarmung begr\u00fc\u00dfte, wobei es ihm dabei ganz besonders Doris und Thomas als P\u00e4rchen angetan hatten, mit denen er das ganze Programm \u00fcber kokettierte und seine &#8222;Sp\u00e4\u00dfchen&#8220; machte.<\/p>\n<p><strong>Lieder f\u00fcr Mann und Frau<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Lied &#8222;Theater statt Champions-League und Ehekrieg&#8220; war zu den Kl\u00e4ngen von Helene Fischers Erfolgshit &#8222;Atemlos durch die Nacht&#8220; an die M\u00e4nner gerichtet, dem er aber sein Lied f\u00fcr die Frauen im Saal folgen lie\u00df, das den Besuch im Sonnenstudio beim sch\u00f6nsten M\u00e4dchens von Sachsen, der sch\u00f6nen Sonnenstudio-Mitarbeiterin Mandy besang, und das im besten &#8222;S\u00e4chsisch&#8220;.<\/p>\n<p>Aus einem schierbar unersch\u00f6pflichen Fundus schl\u00fcpfte Lars Redlich im Laufe des Abends f\u00fcr seine unterschiedlichsten Rollen immer wieder in neue Kost\u00fcme und wechselte dabei gleichzeitig in Sekunden-schnelle auch immer wieder den Charakter.<\/p>\n<p>Als Meister der Spontanit\u00e4t und Improvisation bezog er das Publikum immer wieder in sein Programm aktiv mit ein und nahm den einen oder anderen dabei auf recht humorvolle Art und Weise &#8222;auf den Arm&#8220;.<\/p>\n<p>Gro\u00dfartig im ersten Programmteil seine Auftritte als einstiger Sch\u00fcler auf Klassenfahrt mit sei-nem Mathe-Lehrer Dr. M\u00fcller, als gelehriger, aber oftmals auch auf-m\u00fcpfiger Sohn eines Lehrer-Ehepaares in Berlin oder als melancho-lischer und trauriger, von seiner Ex-Freundin Franziska verlassener junger Mann, der sich die Frage stellt &#8222;Ist es so, ist dein Leben, ist es so?&#8220;.<\/p>\n<p>Vor allem stimmlich hielt der bemerkenswert Vielseitige so manchen \u00dcberraschungscoup f\u00fcr sein lachendes und begeistert mitmachende Publikum in petto. Sei es beim Lied von der &#8222;Letzten Socke, die aus der Waschmaschine kommt&#8220;, beim Gesangstrip auf den Spuren von Whitney Houston oder beim Abstecher zu den Bambi- und Echo-Auszeichnungen.<\/p>\n<p>In die Pause entlassen wurde das Publikum von Lars Redlich mit der Aufforderung, ihm spontan sechs 6 W\u00f6rter zu nennen, aus denen er w\u00e4hrend der knapp halbst\u00fcndigen Pause ein Lied komponieren und dem Publikum dann im Reggae-Sound pr\u00e4sentieren werde.<\/p>\n<p><strong>Pausensong komponiert<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Schafft er das?, kriegt er das hin?&#8220;, fragten sich viele Zuschauer. Ich habe in der Pause Blut und Wasser geschwitzt, zu den W\u00f6rtern &#8222;Borkenk\u00e4fer&#8220;, &#8222;Osterhase&#8220;, &#8222;Elfetritsche&#8220;, &#8222;Kanschtr\u00e4ubele&#8220; (Johannisbeeren), &#8222;Notdurft&#8220; und &#8222;Stationsvorsteher&#8220; einen Pausensong zu kreieren, so Redlich zum Auftakt des zweiten Teils des Abends. Das Ergebnis seiner sich selbst auferlegten &#8222;Pein&#8220;, sein aus dem Stegreif geschaffener &#8222;Hit&#8220; im Reggae-Sound: hervorragend, begeisternd, sensationell, zum Br\u00fcllen komisch und musikalisch allererste Sahne.<\/p>\n<p>In der Folge jagte dann auch weiterhin ein H\u00f6hepunkt den N\u00e4chsten: Seine dem Publikum im Saal verk\u00fcndeten Erfahrungsberichte aus sowie an diesem Abend erfolgenden Eintragungen in das Tour-Tagebuch, seine Geschichte vom kiffenden Hasen, seine Frauen-, Biber- und Kaktuswitze oder seine musikalische &#8222;Faschenaacht in D\u00fcrn&#8220;-Instrumentaleinlage: Es gab an diesem Abend fast nachts, was Lars Redlich nicht konnte, der sich als begnadeter Entertainer und Multiinstrumentalist erwies.<\/p>\n<p>Als Zugabe nach dem begeisterten Schlussapplaus brillierte Redlich als lebende &#8222;Jukebox&#8220;, der dabei seiner Improvisationsfreude noch einmal freien Lauf lie\u00df und auf Zuruf Publikumswunsch um Publikumswunsch gekonnt und beeindruckender Weise erf\u00fcllte und dabei noch einmal vielseitiges und vielf\u00e4ltiges K\u00f6nnen als Entertainer, Comedian und Musikkabarettist nachhaltig unter Beweis stellte. <i>ds<\/i><\/p>\n<p><cite class=\"end\">\u00a9 Fr\u00e4nkische Nachrichten, Dienstag, 01.03.2016 <\/cite><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Comedy im Haus der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":661,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666"}],"collection":[{"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=666"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":670,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666\/revisions\/670"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/otkw.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}